
Gruppenphoto der Teilnehmenden am DaDiSC-Bielefeld-Workshop
Vertreter*innen aus neun Einrichtungen der DaDiSCommunity nutzten den zweitägigen Workshop in Bielefeld zu einem intensiven Austausch und Herausarbeitung neuer Umsetzungsziele für 2026. Die zwei Arbeitsthemen des letzten Workshops in Bochum (März 2025: Veröffentlichung eines ersten Positionspapiers und Entwicklung des Prozesses für eine Vereinsgründung) konnten im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.
In zwei intensiven Arbeitssessions wurde der Themenschwerpunkt Datenkompetenz in Lehre und Forschung aus dem Positionspapier aufgegriffen. Vorgestellt von den Kolleg*innen Prof. Dr. Christian Bockermann (AKIS, Bochum), Dr. Katharina Weiß (BiCDaS & Kompetenzzentrum Forschungsdaten, Bielefeld) und Dr. Henrike Weinert (DoDaS, Dortmund) wurde uns das Projekt des Standards for Data and Artificial Intelligence (AI) Literacy, Skills, and Readiness, IEEE-Publikation in Kürze, präsentiert. In dem Standard wurden zahlreiche Data- und AI-Literacy Frameworks analysiert und zu einem gemeinsamen Standard integriert. Das Interesse an den Ergebnissen war groß und es ist das erklärte Ziel, den Standard nach der Veröf-fentlichung zu nutzen um vorhandene Lehrangebote in der DaDiSCommunity zu systematisieren und für die Homepage aufzubereiten. Dieses passt auch zum Wunsch der Community nach mehr Kooperation bei der Entwicklung einer gemeinsamen Angebotspalette von Summer School bis Schulung.
Die Session zur Digitalisierung in der Forschung unter Leitung von Dr. Canan Hastik (SODa), Dr. Lena Steinmann (DSC, Bremen) und Dr. Martin Semmann (HCDS, Hamburg) ging auf den kommenden Informatik-Workshop ein (siehe Call for Participation 22.9.26 Informatik-Workshop in Dresden) und stellte eine Strategie zur weiteren Entwicklung der Community bzw. des Vereins über Förderanträge vor. Um die Funktionsweisen der jeweiligen Einrichtungen und ihren Impact auf Forschungsaktivitäten besser zu verstehen, wurden in Gruppenarbeit beispielhafte User-Cases aus den Einrichtungen erhoben, reflektiert und gegenseitig vorgestellt und diskutiert. Aus dieser Präsentationsrunde heraus entwickelte sich ein intensiver Austausch, der unsere Wurzeln in den unterschiedlichen Fachkulturen reflektierte. Die sich aktuell stark verändernde Hochschullehre muss mit der Zukunft der Forschung vereinbart werden. Ohne eine gegenseitige Annäherung der Fachkulturen bei sich gleichzeitig auflösenden inhaltlichen Fachgrenzen kann die wissenschaftliche Produktivität nicht ihr volles Potenzial erreichen. Hier sehen wir einen wichtigen Ansatz für die Entwicklung einer gemeinsamen Position der Community.
Abschließend wurden Bedarfe und Möglichkeiten zur Positionierung und Unterstützung für die derzeit laufenden Folgebeantragungen für die Datenkompetenzzentren diskutiert. Die Option der Verlängerung wurde deutlich begrüßt und ein DaDiSC-Unterstützungsschreiben vorgeschlagen.
Im Fazit gibt es zwei Arbeitspakete für 2026. Die jeweiligen Teams freuen sich über weitere Mitglieder – bitte meldet Euch direkt bei den Ansprechpersonen:
1. Umsetzung DAILi-Standard für die DaDiSC-Homepage – Prof. Dr. Christian Bockermann (A-KIS), Dr. Katharina Weiß (BiCDaS & Kompetenzzentrum Forschungsdaten) und Dr. Henrike Weinert (DoDaS)
2. Förderanträge – Dr. Martin Semmann (HCDS), Dr. Lena Steinmann (DSC@Bremen), Dr. He-len Pfuhl (DSC@Kiel)
Wir danken der Universität Bielefeld, insbesondere Prof. Dr.-Ing. Ulrich Rückert, Prorektor Digitalisierung und Dateninfrastruktur, und Dr. Katharina Weiß, (BiCDaS & Kompetenzzentrum Forschungsdaten), für die diesjährige Ausrichtung unseres Workshops.
Für das kommende Jahr lädt das DSC in Kiel alle in den „echten Norden“ ein. Weitere Details folgen zu gegebener Zeit.

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